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«Wuff»-Trainerin: Wie dreht man einen Film mit Hunden?

Für die Hundekomödie «Wuff» setzte Detlev Buck auf die erfahrene Hundetrainerin Carola Conrad. Sie arbeitet seit 1988 sowohl fürs Kino, als auch fürs Fernsehen und Theater.

Das Hundetraining ist zwar ihr Spezialgebiet, aber Carola Conrad bringt auch Hühnern, Kühen, ja sogar Schweinen die nötige Leinwandpräsenz bei. In Berlin leitet sie eine Hundeschule, in der sie nah mit Mensch und Hund zusammenarbeiten kann. «Die Arbeit mit Detlev Buck war kein Job, bei dem man übliche Knöpfe drücken kann», sagt Carola Conrad. «Der Hund muss gehorchen, ohne dass er dressiert wirkt. Buck hat richtige Charaktere geformt, aus den Menschen und den Hunden.» Jeder Hund in «Wuff» ist also anders, ein ganz eigenes Wesen. Zudem haben die Hunde absolut tragende Rollen im Film und führen an den wirklich entscheidenden Stellen die Geschichte fort. Für Carola Conrad war das eine besondere Herausforderung: «Ellas Hund Bozer mochte etwa die Actionszenen sehr gerne. Richtig spannend für ihn war die Szene nachts im Wald, in der er den Förster zur Hilfe holt, um Ella zu retten. Er musste zwischen zwei Autos rennen. Vorne auf dem Wagen die Kamera und Carola, hinter ihm der Wagen vom Förster. Bozer musste sehr präzise das Tempo halten, obwohl er erst in der zweiten Drehwoche war. Ich war richtig stolz, dass er das geschafft hat! Auch wenn er zur Hütte rennt und an der Tür bellt, um den Förster zu holen, hat er vollen Einsatz gebracht. Ich glaube, er fühlte sich dann jeweils wie Lassie!»