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Vom Manga-Comic bis zum «Alita: Battle Angel»-Kinofilm

Der «Avatar»- und «Titanic»-Macher James Cameron wollte «Alita: Battle Angel» schon vor fast 20 Jahren verfilmen. Schliesslich trat er den Regieposten an seinen Berufskollegen Robert Rodriguez ab.

Mit «Alita: Battle Angel» inszenierte Robert Rodriguez die ersten paar Bände der japanischen Manga-Reihe «Battle Angel Alita» von Yukito Kishiro, die sich aus neun Büchern zusammensetzt. Schon im Jahre 1993 erblickte die Graphic Novel in Filmform das Licht der Leinwand, aber die längst geplante Kinoadaption des Regisseurs James Cameron sollte nahezu 20 Jahre auf sich warten lassen. Im Jahre 2015 gab Cameron wegen der laufenden Produktion von vier «Avatar»-Sequels die Regie an Robert Rodriguez ab. Er war aber als Produzent und Co-Autor an der Produktionsgeschichte des Films stark involviert. Rodriguez hat zuerst einmal das Drehbuch gekürzt: «Ich reduzierte die Story auf die Länge eines Kinofilms und habe einige Dinge umgeschrieben», sagt Rodriguez. «Die Charaktere in der Story sind grossartig. James Cameron ist unschlagbar, wenn es um spektakuläres Kino geht: grosse Actionszenen und Dinge, die man so noch nie gesehen hat. Das Drehbuch beinhaltet aber auch eine grossartige Liebesgeschichte und eine Vater-Tochter-Story. Ich bin ja selbst Vater und wollte sicherstellen, dass diese Elemente auch in der kürzeren Fassung vorhanden sind».

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