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Quentin Tarantino lässt das Sixties-L.A. neu aufleben

Quentin Tarantinos «Once upon a Time… in Hollywood» vereint Leonardo DiCaprio als ehemaligen Western-Star Rick Dalton und den oscarnominierten Brad Pitt als sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth.

Die Handlung von Quentin Tarantinos neunter Regiearbeit spielt in Los Angeles im Jahr 1969, auf dem Höhepunkt der Hippie-Bewegung in Hollywood. Die zwei Hauptcharaktere sind Rick Dalton (Leonardo DiCaprio), ein ehemaliger Star einer Western-Fernsehserie, und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt). Beide haben Mühe, sich im veränderten Hollywood zu behaupten. Aber Rick hat eine sehr berühmte Nachbarin: Sharon Tate. – Hinter der Kamera arbeitete Tarantino erneut mit dem dreifach oscarprämierten Kameramann Robert Richardson – dies ist ihr sechstes gemeinsames Projekt – und dem Cutter Fred Raskin zusammen. Raskin war bereits bei «The Hateful Eight» und «Django Unchained» mit an Bord und arbeitete als Schnittassistent auch an «Kill Bill Vol. 1» und Vol. 2 mit. Tarantino setzte zudem erstmals auf die Unterstützung der erfahrenen Produktionsdesignerin Barbara Ling, die das Los Angeles der 1960er-Jahre bereits für Oliver Stones «The Doors» zum Leben erweckte, und der zweifach oscarnominierten Kostümbildnerin Arianne Phillips, unter deren Arbeiten sich auch die 1960er-Jahre-Mode in «The People vs. Larry Flynt» findet.