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Kathryn Bigelow: eine visionäre Action-Regisseurin

Kathryn Bigelows Rassismus-Thriller «Detroit» fokussiert sich auf die schreckenerregenden Ereignisse eines Abends während der Bürgerrechtsaufstände in Detroit.

 
Kathryn Bigelow erzählt Geschichten, die bewegen, erschüttern, nachdenklich machen – und vor allem in jeder Hinsicht fesseln. Mit ihren letzten beiden Filmen «The Hurt Locker» (6 Oscars) und «Zero Dark Thirty» (5 Oscar-Nominierungen) fühlte sie der politischen Gegenwart auf den Zahn, mit «Detroit» begibt sie sich nun auf historisches Terrain, das zwar Jahrzehnte zurückliegt, aber dennoch bestürzende Parallelen zur Gegenwart erkennen lässt. Mit dem Erzählen dieser Geschichte ging die Verantwortung einher, sie so fair und unvoreingenommen wie möglich zu erzählen, meint Bigelow, die ihrerseits mit zahlreichen Überlebenden der Aufstände sprach: «Wenn man einen Film über ein reales Ereignis dreht und die Zeugen dieses Ereignisses kennenlernt, dann will man sicherstellen, dass deren Erfahrungen nicht umsonst gemacht wurden. Man muss den Nachklang ihrer Geschichte einfangen und dem Publikum vermitteln.»

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