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Johnny Depp: «Letztlich ists eine Übung in Lautlosigkeit»

Der dunkle Zauberer Gellert Grindelwald alias Johnny Depp entflieht diesmal seiner Gefangenschaft. In der Not wendet sich Albus Dumbledore (Jude Law) hilfesuchend an seinen alten Schüler Newt (Eddie Redmayne).

«Es gibt einen bestimmten Rhythmus, wie Grindelwald spricht», sagt Johnny Depp, den man zuletzt am Zurich Film Festival live erleben konnte. «Es ist eine Kadenz, welche dich in ihren Bann zieht. Letztlich ist seine Präsenz eine Übung in Lautlosigkeit. Ich meine, dass seine Worte zwar wichtig sind. Aber fast noch wichtiger ist der Subtext dieser Worte. Es ist der Dialog, der zwischen den Zeilen steckt. Das ist fast schon hypnotisch. Als Schauspieler musst du immer den Absichten des Autors und der Vision des Regisseurs genügen, weshalb ich den Filmemachern meist mehrere Optionen gebe. David Yates ist ganz und gar mit der Arbeit von J.K. Rowling vertraut. Er versteht ihre Kunst fast so, wie wenn jemand die Pinselstriche eines grossen Malers durchschaut».