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James McAvoy: «Er ist das Gesicht der X-Men»

James McAvoy hat Charles Xavier schon in drei «X-Men»-Filmen gespielt. Bei «X-Men: Dark Phoenix» gefiel ihm die Tatsache, dass er diesmal neue Aspekte seines Charakters erforschen durfte.

«Charles Xavier beginnt selbst an den Hype, den er losgetreten hat, zu glauben», sagt James McAvoy. «Er ziert das Titelblatt des Time-Magazins. Er ist das Gesicht der X-Men – und er streicht den Lohn für ihre Arbeit ein. Er ist auf den Roten Teppichen zu Hause, schüttelt die Hände der Präsidenten. Er ist wie ein Vater, der seine Kinder liebt und glaubt, dass sie alles schaffen können. Das klingt insgesamt sehr positiv. Aber wenn sie andererseits nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen, fühlt er sich von ihnen im Stich gelassen. Er glaubt nämlich, dass das seinem Image schadet.» Als Charles sein Team für eine interstellare Rettungsmission ins All schickt, ist Jean Greys Schicksal besiegelt. Hinzu kommt, dass Jean sich hintergangen fühlt, als sie erfährt, dass Charles in ihrem Gehirn Barrieren eingepflanzt hat, die sie vor schmerzhaften Erinnerungen ihrer Vergangenheit schützen sollen. Dieses neue Wissen macht sie überaus wütend. «Schwere innere Zweifel plagen sie und sie setzt alles daran herauszufinden, was Charles vor ihr verheimlicht», erklärt McAvoy. «Als sie herausfindet, was er getan hat, ist sie zu Recht zornig – man hat ihr nicht gestattet, ihre schwierige Kindheit selbst aufzuarbeiten. Charles hat sie übergangen und ihre Erinnerungen weggesperrt. Als dieses Trauma in ihr erwacht, verstärkt es die dunklen Mächte, die ihr innewohnen».x-m