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James-Baldwin-Lovestory vom «Moonlight»-Regisseur verfilmt

«If Beale Street Could Talk» basiert auf einem Bestseller-Roman des preisgekrönten US-Autors James Baldwin und erzählt eine berührende Liebesgeschichte im Amerika der 1970-er Jahre.

«Beale Street» ist die erste englischsprachige Spielfilmadaption eines Werkes des renommierten Schriftstellers James Baldwin. Die in Harlem angesiedelte Liebesgeschichte wurde an Originalschauplätzen gedreht und in Zusammenarbeit mit den Nachlassverwaltern und der Familie von James Baldwin realisiert. Es ist Barry Jenkins‘ erster Film nach «Moonlight», für den der Regisseur und Drehbuchautor mit dem Oscar als Bester Spielfilm ausgezeichnet wurde. «Die ersten Werke, die ich von James Baldwin gelesen habe, waren ‚Giovannis Zimmer’ und ‚Hundert Jahre Freiheit ohne Gleichberechtigung’» sagt Barry Jenkins. «Die beiden Texte haben meine Weltsicht komplett verändert. Sie haben mir die Augen dafür geöffnet, was es heisst, ein Mann zu sein. Und was es heisst, ein schwarzer Mann zu sein, wobei das Aha-Erlebnis nicht durch einen bestimmten Satz ausgelöst wurde, sondern vielmehr durch die Art und Weise, wie er sich ausdrückt und die Tiefe, mit der er sich den Dingen widmet. James Baldwin ist ein grosser Schriftsteller, denn er hat die Wahrheit gesagt.» Die «If Beale Street Could Talk»»-Verfilmung ist James Baldwin gewidmet.