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«Iron Sky 2»-Regisseur: «Der Film frass mich regelrecht auf»

Nach dem durchschlagenden Erfolg von «Iron Sky» von 2012 legt der finnische Independent-Regisseur Timo Vuorensola mit «Iron Sky: The Coming Race» noch mal eine ganze Schippe drauf.

«Während der sechs Jahre seiner Produktion wurde ‘Iron Sky: The Coming Race’ mehr als ein Film für mich», sagt der Regisseur Timo Vuorensola. «Der Film frass mich regelrecht auf, genau wie ein hungriger Dinosaurier. Ich erholte mich noch von dem vorangegangenen siebenjährigen harten Ritt mit ‘Iron Sky’, als die Ideen für einen zweiten Teil in meinem Kopf auftauchten. Um die Wahrheit zu sagen, hätte ich Ferien gebrauchen können, aber es ist schwer zu entspannen, wenn der Verstand vor neuen Ideen nur so überquillt. Ich musste sie einfach zu Papier bringen und letztlich auf die grosse Leinwand.» Die Vision für den Film begann Form anzunehmen, als Vuorensola die Dinge auflistete, die er liebte: Abenteuer im Stil von Indiana Jones, Dinosaurier und eine klar strukturierte Geschichte. Mit diesen Elementen im Kopf begann er im Frühling 2013, die Story für «Iron Sky: The Coming Race» zusammenzusetzen: «Ich hatte allerdings noch nicht die leiseste Ahnung, was für ein Trip vor mir liegen würde. Ich wollte eine Geschichte mit einem untypischen Trio im Zentrum erzählen: eine junge Frau, die es gewohnt ist, die Dinge allein und ohne jegliche Hilfe zu erledigen und die gegen ihre Mutter rebelliert; ein russischer Pilot, der über sein eigenes, aufgeblasenes Ego stolpert und ein Kämpfer mit der Mentalität eines Golden Retriever. Um selbst die kleinsten Details peinlich genau zu planen, verpflichtete ich erfolgreich Udo Kier für nicht nur eine, sondern gleich zwei Rollen im Film».