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Historiendrama mit Saoirse Ronan und Margot Robbie

Mit «Mary Queen of Scots» wagt sich die visionäre Theatermacherin Josie Rourke an eine Neuinterpretation des klassischen Maria-Stuart-Stoffes - mit Saoirse Ronan in der Rolle der todgeweihten Herrscherin.

Die ursprüngliche Theater-Regisseurin Josie Rourke hatte sofort eine Verbindung zum Filmprojekt «Mary Queen of Scots»: «Um das Leben von Frauen in der Gegenwart zu verbessern, muss man damit anfangen, historische Figuren neu darzustellen, um ihre Geschichte auf emotionaler, historischer und politischer Ebene differenzierter zu erzählen, und damit auch Frauen in der Geschichte anders einzuordnen.» Rourke fand es spannend, mit diesem Projekt gleichzeitig künstlerisch kreativ zu sein und zusätzlich eine Geschichte mit einer weiblichen Hauptfigur zu erzählen, die von Saoirse Ronan gespielt wird: «Ich kannte Saoirse bereits aus meiner Arbeit vom Theater. Sie ist aussergewöhnlich und hat als Schauspielerin die Spannbreite, die Stärke, die Wildheit, das Leiden und das Aufopfern von Maria zu verkörpern.» Zudem reizte die Regisseurin die Möglichkeit, Marias Beziehung zu Queen Elisabeth (Margot Robbie) darzustellen. «Ich wollte unbedingt zwei Frauen als Hauptfiguren für diesen Film», sagt Rourke. «Man muss schon sehr lange suchen, um in der Geschichte des Kinos einen Film zu finden, in dem zwei weibliche Figuren die Handlung bestimmen. Mir fallen da nur ‚Carol‘, ‚Mulholland Drive‘ und ‚Thelma und Louise‘ ein. Dieser Film ist zu einem Teil auch ein Porträt der psychologischen Obsession, die die beiden Frauen miteinander verband. Die Geschichte bewegt sich auf ihr imaginäres Treffen zu, doch schon vorher ist Maria die ganze Zeit in Elisabeths Gedanken präsent und beginnt, ihre Entscheidungen in allen Bereichen ihres Lebens zu beeinflussen. Nur diese beiden Frauen sind gegenseitig in der Lage, sich in vollem Umfang zu verstehen».

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