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Emily Blunt: «Nehmen die Zuschauer mir das ab?»

Nach Spannungsfilmen wie «Girl on the Train» oder «A Quiet Place» tritt Emily Blunt mit «Mary Poppins Returns» in die Fussstapfen von Hollywood-Altstar Julie Andrews. Doch sie macht einen meisterhaften Job.

«Ich fühlte schon eine gewisse Nervosität, einfach, weil diese Figur so vielen Menschen so viel bedeutet», sagt Emily Blunt: «Ich habe mich gefragt: Wie kann man sich so eine Figur aneignen? Nehmen die Zuschauer mir das ab? Ich habe mich sehr intensiv mit den Büchern beschäftigt, um meinen Zugang zu Mary Poppins zu finden.» Der Regisseur Rob Marshall hat ihr die Rolle auf ganz spezielle Weise schmackhaft gemacht: «Er sieht Mary Poppins als eine Frau mit einem geheimnisvollen Plan, die eitel und stilbewusst, aber auch lustig und humorvoll ist. Ich stellte sie mir als jemanden vor, der durchaus auch einmal eine gewisse Schärfe hat, aber ich habe mich auch daran erinnert, wie sehr ich sie als Kind als tröstend empfunden habe. Ausserdem finde ich es eine wunderbare Vorstellung, dass sie einfach angeflogen kommen kann, alles wieder in Ordnung bringt, und sich dann wieder verabschiedet – das fand ich schon damals sehr aufregend.»