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Alden Ehrenreich auf den Spuren von «Han Solo» Harrison Ford

Trotz haufenweise Produktionsproblemen erweist sich der Shooting-Star Alden Ehrenreich in Ron Howards Spin-off-Movie «Solo: A Star Wars Story» je länger je mehr als schauspielerischer Glücksfall.

Es ist nicht eben leicht, in die Fussstapfen des Hollywoodstars Harrison Ford zu treten, der die Rolle des Schmugglers Han Solo in den «Star Wars»-Episoden 4-7 zur Kultfigur gemacht hat. Als drei Wochen vor «Solo: A Star Wars Story»-Drehschluss auch noch die beiden Regisseure Phil Lord und Chris Miller gefeuert wurden – sie werden immerhin noch als Co-Produzenten aufgeführt –, liessen die Fans auch am Hauptdarsteller Alden Ehrenreich («Blue Jasmine», «Hail, Caesar!» kein gutes Haar. In Windeseile verbreiteten sich Gerüchte, wonach er nicht spielen könne und für Rolle eine totale Fehlbesetzung sei. Nichts von alledem ist wahr. Klar ist es gewöhnungsbedürftig, Han Solo in jungen Jahren mit einem ganz neuen Gesicht zu erleben. Doch nach wenigen Anlaufschwierigkeiten gelingt es Alden Ehrenreich problemlos, als glaubwürdiger Han rüberzukommen. Well done.